Führung

Führung

Unter der Rubrik „Perso(e)n(lich)“ schreibe ich über Dinge, mit denen ich mich als Person beschäftige. Ein solches Thema ist Führung.Ein Thema zudem jeder  Berührungspunkte hat. Sei es Wir werden oder wurden geführt oder Wir führen andere Menschen. Dabei gibt es sicherlich 1001 Führungsstil und unterschiedlichste Antworten auf die Frage, „Wie führe ich richtig“. Mit meinen Zeilen hier erhebe ich nicht den Anspruch, die darauf absolute Antwort zugeben, vielmehr beschreibe ich, meine persönlichen Beobachtungen. Zusätzlich trage ich spannende Aspekte zusammen,  vor allem aktuelle aus der Wissenschaft, die auch neue oder bekannte Ansätze beschreiben. Bei meiner persönlichen Betrachtung von Führung ist es mir besonders wichtig, das der Mensch dabei im Mittelpunkt steht. Meine Beobachtung aus den letzten Jahrzehnten brint mich zu der Aussage, dass dieer Aspekt bisher zu kurz kommt und zu wenig gelebt wird. Da wird in Führungssitzungen über „Humanpopulationen“ gesprochen, ein Begriff, den ich eher der Biologie zuordne. Wikipedia sagt über „Population (Biologie)“: „Eine Population ist eine Gruppe von Individuen der geleichen Art, die aufgrund ihrer Entstehungsprozesse miteinander verbunden sind, eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden und zur gleichen Zeit in einem einheitlichen Areal zu finden sind.“ Des weiteren werden über Mitarbeiterbestände Gauss Verteilung gelegt, mit dem Ziel die „Tail Risk“ also die „Bestände“ an den Beiden Enden, besonders schlecht und besonders gut,  zu managen. Das heisst im Klartext, die „Schlechten“ werden entlassen und die Guten werden besonders beobachtet, um sicher zu sein, dass Sie sich korrekt verhalten. Liebe Leser Sie merken schon, allein in dieser Formulierung, kommt das Wort „Mensch“ nicht einmal mehr vor.PErsonalabteilungen heissen zunehmend Human Ressources (HR) was übersetzt so viel heisst wie „personelle Ressourcen“ als Personal Bestand. Auch...
Unabhängigkeit

Unabhängigkeit

Unabhängigkeit ist ein Begriff, der viel genutzt wird und oft zu lesen ist. Doch was heisst das überhaupt und wie zeigt sich diese? Nun in meinem Kontext der Finanzwelt ist mit unabhängig gemeint, dass Sie als Kunden eine Empfehlung bekommen, ohne dass derjenige, der diese Empfehlung gegeben hat, dafür etwas erhält. Ganz konkret: es empfiehlt Ihnen Jemand arbeiten sie mit der Bank XY zusammen, weil die haben einen kompetenten und  serviceorientierten Berater. Wenn dann die Bank, für diese Empfehlung eine „Finders Fee“ zahlt (was diese gerne tun) und der Empfehlende diese auch annimmt, dann ist es NICHT unabhängig. Denn hier besteht ein Interessenkonflikt. Der für alle Beteiligten uncomod ist. Der Kunde muss sich fragen, habe ich die Bank wirklich nur empfohlen bekommen, weil sie so gut ist? oder zahlt diese Bank mehr als eine andere Bank? Die Bank fragt sich, hoffentlich verdienen wir an dem neuen Kunden möglichst schnell möglichst viel, damit wir die Finders Free refinanziert haben. Der Empfehlende fragt sich vielleicht, hoffentlich fühlt sich mein Kunde dort gut aufgehoben. Das sind meiner Meinung nach keine optimalen Voraussetzungen für eine nachhaltig lange Geschäftsbeziehung. Wenn ich von Unabhängigkeit rede, dann meine ich echte Unabhängigkeit. Sprich in meinem Businessmodel werde ich ausschliesslich von meinem Kunden bezahlt. Ich habe es selbst einmal anders erlebt. In der damaligen Situation wurde ich von einem Anwalt vertreten, dem ich viel Geld dafür bezahlt habe. Die Gegenpartei war eine grosse Institution und ich fand mich wieder bei David gegen Goliath. Was machte mein Goliath? er ging auf meinen Anwalt zu, stellte ihm in Aussicht zukünftig Mandate von ihm zu erhalten….. Für mich bedeutete dass, mein...
Volumen versus Ertrag

Volumen versus Ertrag

When the incentives offered prioritize growth over stability, we successfully build large, unstable organizations. (Simon Sinek,www.startwithwhy.com) Was frei übersetzt heisst: wenn angebotene Inzentivs den Anreiz für Wachstum über Nachhaltigkeit stellen, dann bilden wir erfolgreich grosse und instabile Organisationen. Genau diese Situation wurde jahrelang in vielen Banken gelebt und wird auch heute noch gross geschrieben. Vielleicht fragen Sie sich, was das bedeutet und wie sich das zeigt. Die Intensivierung von Wachstum zeigt sich zum Beispiel beim Relationship Manager, denn seine Zielvereinbarungen enthalten Angaben zum Wachstum. Das bedeutet für ihn, wenn er sein Wachstum nicht erreicht, bekommt er weniger Bonus, als weniger Einkommen. Das soll den Relationship Manager dazu animieren seine Anstrengungen darauf auszurichten, mehr Einalgen für die Bank zu gewinnen, die dann ertragreich verwaltet werden können. Dabei stehen die Banken mit ihrer Definition von Zielen immer im Spannungsfeld mehr Einlagen oder mehr Ertrag. Es offensichtlich, dass es einen Zusammenhang zwischen Einlagevolumen und Ertrag gibt. Je nach Manager schwanken die Banken hin und her welches gerade wichtiger ist.   Wenn Simon Sinek nun die These aufstellt, dass die Konzentration auf Wachstum, also das Fokussieren auf neue Einlagen, zwar grosse aber instabile Organisationen hervorbringt, dann bedeutet das auf die Banken und ihr Kunden bezogen Folgendes: Ein Relationship Manager, der ambitionierte Wachstumsziele erhalten hat, was in der Regel der Fall ist, wird dieser seine Tätigkeiten auf die priorisieren, die ihm am meisten neue Einlagen versprechen. Das heisst, er wird sich darauf konzentrieren neue potentielle Kunden zu treffen und er freut sich, wenn er attraktive Angebote in Neugeld offerieren kann. Das zeigen zahlreiche „Lockangebote“, die Banken erstellen, um mit höheren Zinsen für eine bestimmte...
Innovation heute

Innovation heute

Gerade bin ich auf dem Rückweg vom „Treffen der Industrieexperten“ bei ALLISTRO CAPITAL (www.allistro-capital.de), dem ich als Gast beiwohnen durfte. Das heutige Thema dort war Innovation im Mittelstand. Ein sehr spannendes und wichtiges Thema, denn nur Innovation schafft neue Arbeitsplätze. Alle anderen ersetzten Arbeitnehmer bei Pensionierung oder streichen Arbeitsplätze. Ausserdem ist doch Innovation ein spannendes und aufregendes Feld. Innovation im Mittelstand In dortigen Kreis erhielt ich Einblick, wie Innovation im Mittelstand gelebt und gefördert wird, dass sind natürlich nur die Einzelsituationen und wissenschaftlich nicht repräsentativ aber das ist mir nicht wichtig. Ich freue mich, dass ich hier auf diese positiven Fälle von Innovation schauen kann. Dabei habe ich gelernt, das das Ergebnis der Innovation nicht vorhersehbar ist, oh wunder, aber der Prozess, der dazu führen soll kann definiert werden. Das bedeutet, diese Unternehmen haben eine Achtsamkeit für Innovation entwickelt, sie fördern sie. Es wurde berichtet das sie teilweise  das Ziel haben 20-30% der Jahresumsätze mit Innovativen Produkten zu erzielen. Ein Unternehmen mit einer über 100jährigen Geschichte berichtete, wie die gesamte Organisation, die Prozesse bis hin zu den Arbeitsverträgen auf Innovation ausgerichtet ist und sie damit sehr erfolgreich sind. Selbstverständlich gibt es auch in dieser Umgebung Projekte die lange verfolgt werden und dann nach 10 Jahren doch abgeschrieben werden müssen. Diese werden aber nicht bedeutungslos vernichtet sondern in einer Datenbank geparkt und in ca. drei Jahren wieder angeschaut und geprüft, ob sich eine Wiederaufnahme lohnt. Das zeigt, dass Innovation auch ein holpriger Weg sein kann und man ab und zu einen langen Atem braucht, da gilt es Durchhalten und nicht so schnell aufgeben. Die „old economy“ in die digitale Welt...
Das neue iPhone 6s

Das neue iPhone 6s

Gestern war die Key-Note bei Apple und die Presse ist sich einige, der Übergang von Steve Jobs auf Tim Cook ist geglückt. Gestern nun wurde das neue iPhone 6s und das neue grosse iPad vorgestellt. Mit der Einführung des iPhone upgrades kommt iOS9 als modernes Betriebssystem. Damit werden nützliche Tools für das „Virtuelle Family Office“ noch schneller und effizienter nutzbar. Denn neue technische Möglichkeiten ermöglichen neue Lebensgewohnheiten. Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, an denen Sie zu Hause blieben um auf einen Anruf zuwarten? Das ist real noch gar nicht soo lange her aber gefühlt ist es eine Ewigkeit her. Heute bleibt keiner mehr zu Hause, weil er auf eine Anruf wartet. Viele Menschen haben heute gar keinen Festanschluss mehr. Apple ist ein sehr innovatives Unternehmen und hat uns schon viele Dinge gebracht, nach denen wir nicht direkt gefragt haben, die wir aber sofort anfingen zu lieben als wir sie hatten. Das fing mit dem iPod an, der das Musikhören revolutioniert hat und sie gehen in weitere Bereiche. Hier möchte ich mich auf das neue iPhone 6s konzentrieren. Ich bin ein überzeugte Apple User, weil sie es in meinen Augen immer wieder schaffen ein ansprechendes Design mit sehr benutzerfreundlichen Anwendungen zu vereinen. Das iPhone ist ein sehr hilfreiches Werkzeug für alle, die gerne Ihr Leben frei gestalten und sich dabei so lange wie nötig aber nicht mehr als nötig um die erforderlichen Dinge zu kümmern. Auf der Seite für Unternehmen habe ich zwischen den Zeilen gelesen, dass mit dem upgrade des Betriebssystem dem iOS9 weitere nützliche Tools für das virtuelle Family Office anstehen werden. Das bedeutet das Arbeiten...