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Führung

Führung

Unter der Rubrik „Perso(e)n(lich)“ schreibe ich über Dinge, mit denen ich mich als Person beschäftige. Ein solches Thema ist Führung.Ein Thema zudem jeder  Berührungspunkte hat. Sei es Wir werden oder wurden geführt oder Wir führen andere Menschen. Dabei gibt es sicherlich 1001 Führungsstil und unterschiedlichste Antworten auf die Frage, „Wie führe ich richtig“. Mit meinen Zeilen hier erhebe ich nicht den Anspruch, die darauf absolute Antwort zugeben, vielmehr beschreibe ich, meine persönlichen Beobachtungen. Zusätzlich trage ich spannende Aspekte zusammen,  vor allem aktuelle aus der Wissenschaft, die auch neue oder bekannte Ansätze beschreiben. Bei meiner persönlichen Betrachtung von Führung ist es mir besonders wichtig, das der Mensch dabei im Mittelpunkt steht. Meine Beobachtung aus den letzten Jahrzehnten brint mich zu der Aussage, dass dieer Aspekt bisher zu kurz kommt und zu wenig gelebt wird. Da wird in Führungssitzungen über „Humanpopulationen“ gesprochen, ein Begriff, den ich eher der Biologie zuordne. Wikipedia sagt über „Population (Biologie)“: „Eine Population ist eine Gruppe von Individuen der geleichen Art, die aufgrund ihrer Entstehungsprozesse miteinander verbunden sind, eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden und zur gleichen Zeit in einem einheitlichen Areal zu finden sind.“ Des weiteren werden über Mitarbeiterbestände Gauss Verteilung gelegt, mit dem Ziel die „Tail Risk“ also die „Bestände“ an den Beiden Enden, besonders schlecht und besonders gut,  zu managen. Das heisst im Klartext, die „Schlechten“ werden entlassen und die Guten werden besonders beobachtet, um sicher zu sein, dass Sie sich korrekt verhalten. Liebe Leser Sie merken schon, allein in dieser Formulierung, kommt das Wort „Mensch“ nicht einmal mehr vor.PErsonalabteilungen heissen zunehmend Human Ressources (HR) was übersetzt so viel heisst wie „personelle Ressourcen“ als Personal Bestand. Auch...
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Interview mit Andy Aeschbach

Interview mit Andy Aeschbach

Herr Aeschbach ist Coach und Vermögensverwalter. Dies ist eine spannende Mischung und wie er dazu gekommen ist und was das bedeutet, erfahren Sie hier im Interview     www.katana-coaching.ch...
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Unabhängigkeit

Unabhängigkeit

Unabhängigkeit ist ein Begriff, der viel genutzt wird und oft zu lesen ist. Doch was heisst das überhaupt und wie zeigt sich diese? Nun in meinem Kontext der Finanzwelt ist mit unabhängig gemeint, dass Sie als Kunden eine Empfehlung bekommen, ohne dass derjenige, der diese Empfehlung gegeben hat, dafür etwas erhält. Ganz konkret: es empfiehlt Ihnen Jemand arbeiten sie mit der Bank XY zusammen, weil die haben einen kompetenten und  serviceorientierten Berater. Wenn dann die Bank, für diese Empfehlung eine „Finders Fee“ zahlt (was diese gerne tun) und der Empfehlende diese auch annimmt, dann ist es NICHT unabhängig. Denn hier besteht ein Interessenkonflikt. Der für alle Beteiligten uncomod ist. Der Kunde muss sich fragen, habe ich die Bank wirklich nur empfohlen bekommen, weil sie so gut ist? oder zahlt diese Bank mehr als eine andere Bank? Die Bank fragt sich, hoffentlich verdienen wir an dem neuen Kunden möglichst schnell möglichst viel, damit wir die Finders Free refinanziert haben. Der Empfehlende fragt sich vielleicht, hoffentlich fühlt sich mein Kunde dort gut aufgehoben. Das sind meiner Meinung nach keine optimalen Voraussetzungen für eine nachhaltig lange Geschäftsbeziehung. Wenn ich von Unabhängigkeit rede, dann meine ich echte Unabhängigkeit. Sprich in meinem Businessmodel werde ich ausschliesslich von meinem Kunden bezahlt. Ich habe es selbst einmal anders erlebt. In der damaligen Situation wurde ich von einem Anwalt vertreten, dem ich viel Geld dafür bezahlt habe. Die Gegenpartei war eine grosse Institution und ich fand mich wieder bei David gegen Goliath. Was machte mein Goliath? er ging auf meinen Anwalt zu, stellte ihm in Aussicht zukünftig Mandate von ihm zu erhalten….. Für mich bedeutete dass, mein...
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Volumen versus Ertrag

Volumen versus Ertrag

When the incentives offered prioritize growth over stability, we successfully build large, unstable organizations. (Simon Sinek,www.startwithwhy.com) Was frei übersetzt heisst: wenn angebotene Inzentivs den Anreiz für Wachstum über Nachhaltigkeit stellen, dann bilden wir erfolgreich grosse und instabile Organisationen. Genau diese Situation wurde jahrelang in vielen Banken gelebt und wird auch heute noch gross geschrieben. Vielleicht fragen Sie sich, was das bedeutet und wie sich das zeigt. Die Intensivierung von Wachstum zeigt sich zum Beispiel beim Relationship Manager, denn seine Zielvereinbarungen enthalten Angaben zum Wachstum. Das bedeutet für ihn, wenn er sein Wachstum nicht erreicht, bekommt er weniger Bonus, als weniger Einkommen. Das soll den Relationship Manager dazu animieren seine Anstrengungen darauf auszurichten, mehr Einalgen für die Bank zu gewinnen, die dann ertragreich verwaltet werden können. Dabei stehen die Banken mit ihrer Definition von Zielen immer im Spannungsfeld mehr Einlagen oder mehr Ertrag. Es offensichtlich, dass es einen Zusammenhang zwischen Einlagevolumen und Ertrag gibt. Je nach Manager schwanken die Banken hin und her welches gerade wichtiger ist.   Wenn Simon Sinek nun die These aufstellt, dass die Konzentration auf Wachstum, also das Fokussieren auf neue Einlagen, zwar grosse aber instabile Organisationen hervorbringt, dann bedeutet das auf die Banken und ihr Kunden bezogen Folgendes: Ein Relationship Manager, der ambitionierte Wachstumsziele erhalten hat, was in der Regel der Fall ist, wird dieser seine Tätigkeiten auf die priorisieren, die ihm am meisten neue Einlagen versprechen. Das heisst, er wird sich darauf konzentrieren neue potentielle Kunden zu treffen und er freut sich, wenn er attraktive Angebote in Neugeld offerieren kann. Das zeigen zahlreiche „Lockangebote“, die Banken erstellen, um mit höheren Zinsen für eine bestimmte...
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Innovation heute

Innovation heute

Gerade bin ich auf dem Rückweg vom „Treffen der Industrieexperten“ bei ALLISTRO CAPITAL (www.allistro-capital.de), dem ich als Gast beiwohnen durfte. Das heutige Thema dort war Innovation im Mittelstand. Ein sehr spannendes und wichtiges Thema, denn nur Innovation schafft neue Arbeitsplätze. Alle anderen ersetzten Arbeitnehmer bei Pensionierung oder streichen Arbeitsplätze. Ausserdem ist doch Innovation ein spannendes und aufregendes Feld. Innovation im Mittelstand In dortigen Kreis erhielt ich Einblick, wie Innovation im Mittelstand gelebt und gefördert wird, dass sind natürlich nur die Einzelsituationen und wissenschaftlich nicht repräsentativ aber das ist mir nicht wichtig. Ich freue mich, dass ich hier auf diese positiven Fälle von Innovation schauen kann. Dabei habe ich gelernt, das das Ergebnis der Innovation nicht vorhersehbar ist, oh wunder, aber der Prozess, der dazu führen soll kann definiert werden. Das bedeutet, diese Unternehmen haben eine Achtsamkeit für Innovation entwickelt, sie fördern sie. Es wurde berichtet das sie teilweise  das Ziel haben 20-30% der Jahresumsätze mit Innovativen Produkten zu erzielen. Ein Unternehmen mit einer über 100jährigen Geschichte berichtete, wie die gesamte Organisation, die Prozesse bis hin zu den Arbeitsverträgen auf Innovation ausgerichtet ist und sie damit sehr erfolgreich sind. Selbstverständlich gibt es auch in dieser Umgebung Projekte die lange verfolgt werden und dann nach 10 Jahren doch abgeschrieben werden müssen. Diese werden aber nicht bedeutungslos vernichtet sondern in einer Datenbank geparkt und in ca. drei Jahren wieder angeschaut und geprüft, ob sich eine Wiederaufnahme lohnt. Das zeigt, dass Innovation auch ein holpriger Weg sein kann und man ab und zu einen langen Atem braucht, da gilt es Durchhalten und nicht so schnell aufgeben. Die „old economy“ in die digitale Welt...
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Das neue iPhone 6s

Das neue iPhone 6s

Gestern war die Key-Note bei Apple und die Presse ist sich einige, der Übergang von Steve Jobs auf Tim Cook ist geglückt. Gestern nun wurde das neue iPhone 6s und das neue grosse iPad vorgestellt. Mit der Einführung des iPhone upgrades kommt iOS9 als modernes Betriebssystem. Damit werden nützliche Tools für das „Virtuelle Family Office“ noch schneller und effizienter nutzbar. Denn neue technische Möglichkeiten ermöglichen neue Lebensgewohnheiten. Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, an denen Sie zu Hause blieben um auf einen Anruf zuwarten? Das ist real noch gar nicht soo lange her aber gefühlt ist es eine Ewigkeit her. Heute bleibt keiner mehr zu Hause, weil er auf eine Anruf wartet. Viele Menschen haben heute gar keinen Festanschluss mehr. Apple ist ein sehr innovatives Unternehmen und hat uns schon viele Dinge gebracht, nach denen wir nicht direkt gefragt haben, die wir aber sofort anfingen zu lieben als wir sie hatten. Das fing mit dem iPod an, der das Musikhören revolutioniert hat und sie gehen in weitere Bereiche. Hier möchte ich mich auf das neue iPhone 6s konzentrieren. Ich bin ein überzeugte Apple User, weil sie es in meinen Augen immer wieder schaffen ein ansprechendes Design mit sehr benutzerfreundlichen Anwendungen zu vereinen. Das iPhone ist ein sehr hilfreiches Werkzeug für alle, die gerne Ihr Leben frei gestalten und sich dabei so lange wie nötig aber nicht mehr als nötig um die erforderlichen Dinge zu kümmern. Auf der Seite für Unternehmen habe ich zwischen den Zeilen gelesen, dass mit dem upgrade des Betriebssystem dem iOS9 weitere nützliche Tools für das virtuelle Family Office anstehen werden. Das bedeutet das Arbeiten...
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Wo arbeiten Sie in Zürich?

Wo arbeiten Sie in Zürich?

Wo arbeiten Sie in Zürich? Zürich ist immer wieder für eine Überraschung gut. Jeder weiss, die Mieten in Zürich sind extrem hoch und wie überall, vor allem in bevorzugten Lagen. Da freut es umso mehr, wenn es Überraschungen gibt. So wie ganz aktuell mit dem Projekt Büro Züri (www.buero-zueri.ch) Dort werden kostenfreie Arbeitsplätze und Meetingräume angeboten. Unglaublich, dass es das mitten in Züri auf der Bahnhofstrasse gibt. Denn die Zürcher Kantonalbank (ZKB) mit Hauptsitz Bahnhofstrasse 9 wird am 17. August 2015 ihre Büroräume, nach umfangreicher Sanierung, wieder eröffnen. Bestandteil der Neugestaltung ist das Konzept Büro Züri mit dem Gastgeber Fabian Bösch. Wer will kann sich auf der Homepage registrieren und einen Arbeitsplatz reservieren. Die Arbeitsatmosphäre ist im Loungestil gehalten und man legt Wert, auf durchmischtes Publikum vom Start-up über den Freelancer bis zum Studenten. Ein Kaffee in unmittelbarer Nähe verspricht, dass für das leibliche Wohl gesorgt ist.   Ausprobieren geht über studieren   Also für mich ist das ideal und ich werde es prompt ausprobieren. Sprich ich habe mir schon verschiedene Zeiten reserviert und werde mal das Arbeiten dort live erfahren.   Da ist es natürlich toll, wenn man ein Business hat, mit dem man von überaus arbeiten kann. Es spielt genau in das Virtuelle Family Office hinein und bestätigt meinen Ansatz, dass man kein festes Büro mehr unterhalten muss. Denn das Konzept Büro Züri (www.buero-zueri.ch) bietet die Möglichkeit z.B. den Meeting Raum für ein Review zu mieten und dort die persönlichen Gesprächen zu führen. Ich bin überzeugt davon, dass dieses Konzept Schule machen wird und es zukünftig mehr solcher Angebote geben wird. Ob sie alle und auch dieses...
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Wie vermeide ich hausgemachte Investmentfehler und erhöhe dadurch nachhaltig meine Performance?

Wie vermeide ich hausgemachte Investmentfehler und erhöhe dadurch nachhaltig meine Performance?

Wer über Vermögen verfügt, beschäftigt sich zwangsläufig mit der Frage, was mache ich damit. Sehr viele davon entscheiden sich zu investieren, auch zu investieren an den Finanzmärkten. Die dortigen Möglichkeiten sind mannigfach und komplex zu gleich, das gilt sowohl für Profis als auch für Semi Professionelle. Doch bevor die ersten jetzt vielleicht den Mut verlieren, gibt es auch eine gute Nachricht. Mit einer guten Struktur, einem professionellen Ansatz können viele Fallstricke vermieden werden.   organisiert + transparent + messbar = professionell   Man kann fast überall lesen, der Investmentansatz oder der Investmentprozess soll „professionell“ sein. Doch was heisst das überhaupt? Was macht einen professionellen Investmentprozess aus? Wenn Sie sich diese Frage stellen, sind Sie schon auf dem richtigen Weg. Denn ein grosser Fehler ist es, sich diese Frage erst gar nicht zu stellen und alle diesbezüglichen Fragen aus dem Bauch heraus zu beantworten. Da erinnere ich mich an den 11. September 2001. Es war in Deutschland ein herrlicher Herbsttag mit blauem Himmel und Sonnenschein. Ein damaliger Kollege, der mir gegenüber sass sprach am Vormittag mit einem Kunden am Telefon und plauderte, da fielen Sätze wie „ Heute ist das Wetter so schön, ich glaube, das ist ein guter Tag um Aktien zu kaufen“. Der Rest ist Geschichte. Wir alle kennen solche Entscheidungen. Wenn wir mit Ihnen unserer wahren Intuition folgen, sind sie auf jeden Fall berechtigt und oftmals auch sehr gut. Im Rahmen der Investition von Vermögen lege ich all meinen Lesern mehr Struktur ans Herz. Wie diese Struktur gestaltet wird, da kann, soll und darf natürlich wieder die eigene Intuition hineinfliessen.   „Big Picture“ immer als Referenz nehmen...
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Warum Zürich?

Warum Zürich?

Warum Zürich? Warum ist er so spannend und so attraktiv? auch und gerade jetzt in der neuen „Finanzwelt“? Dazu hier gerne ein paar Gedanken. Die Stadt Zürich ist für die Schweiz eine Grossstadt mit ihren ca. 400′ Einwohnern (gem.Wikipedia), im europäischen Vergleich mit anderen (Finanz) Städten, wie Frankfurt a.M. (ca. 700′) und London (ca. 8,4 Mio.) oder international mit New York (ca. 8,3 Mio.) ist Zürich eher beschaulich. Das heisst für die Community der Finanzbranche „man kennt und schätzt sich“. Für den Kunden und Denjenigen der dies Nutzen will, bedeutet dies, dass auf geballter Fläche, enorme Kompetenz und Erfahrung zur Verfügung steht. Er steht natürlich vor der Herausforderung den und das zufinden, was er gerade sucht und braucht. Gerne beleuchte ich hier einwenig, für was genau der Finanzplatz Zürich steht.   Er steht zum einen für ein internationales Geschäft. Das bedeutet hier in Zürich sehen sich die Finanzinstitute mit vielen unterschiedlichen Wünschen und Anforderungen konfrontiert. Das betrifft sowohl technische Anforderungen, wie z.B. das Steuerreporting, aber auch inhaltliche Unterschiede. Die meisten Institutionen bieten von daher sowohl Auszüge und Steuerreportings in meist zumindest vier Sprachen (E/D/F/I) an, als auch Finanzprodukte auf die jeweilige Nationalität zugeschnitten. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit den internationalen Kunden hat sich hier in Zürich und Genf einorm viel Wissen und Erfahrung angesammelt, was gerne an neu hinzukommende Kunden weiter gegeben wird. Ein weiterer Vorteil ist, das hier fast jede Nation einen „nativ speaking“ Ansprechpartner findet. Das schafft Vertrauen und erleichtert das gegenseitige Verständnis.   Ich persönlich kann da von meinen Erfahrungen mit Deutschen Ansprechpartner sprechen. Auch wenn die beiden Kulturen (Deutschland und Zürich, Deutsch-Schweiz) auf den ersten...
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