Mein bestes Jahr 2016

Mein bestes Jahr 2016

Das Jahr 2015 neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu und in meiner Küche habe ich schon den Jahreskalender 2016 aufgehängt. Meine erste Aktion dabei war, meinen Sonnenurlaub einzutragen, was mir mir grosse Freude bereitet und mich motiviert. Doch bevor ich ins neue Jahr starte, gilt es inne zu halten und einen Rückblick auf 2015 zu tätigen. Da passt meine Teilnahme an der Blogparade „Mein bestes Jahr“ perfekt dazu. Vor allem, da es meine Aufgabe ist, konzentriert über „Aufgabe 2“ zu schreiben. Mit dieser Aufgabe wird in dem tollen Workbook dazu animiert auf das Jahr 2015 zurück zu schauen und sich die Fragen zu stellen: „Welche Lernerfahrungen waren für Dich 2015 am wichtigsten?“ Als Mensch der es liebt zu lernen, ist dies eine geniale Frage und doch nicht so einfach zu beantworten, denn hier wird nach dem wichtigstem gefragt. Nun ich unterteile meine Antwort in zwei Bereiche, zum einen habe ich Online Marketing für mich entdeckt. In diesem Zusammenhang habe ich sehr sehr viel gelernt… viel neue Software, neue Prozesse, und vor allem neue Möglichkeiten. Sonst würde ich auch nicht jetzt gerade diesen Artikel schreiben. Den zweiten grossen Bereich in dem ich sehr viel gelernt habe ist persönliches Wachstum mit den Schwerpunkten, wie wir unsere Realität selber gestalten und welche Herausforderung wird Führung – Leadership in Zukunft mit sich bringen. An beiden spannenden Bereichen werde ich auch in 2016 weiter arbeiten. Weiter geht es im Rückblick mit der Frage: „ Wann hast Du Dich 2015 so richtig lebendig gefühlt?“ Nun das ist einfach für mich….. beim Lernen, da erinnere ich mich an eine Reihe von Life Webinaren, die...
Führung

Führung

Unter der Rubrik „Perso(e)n(lich)“ schreibe ich über Dinge, mit denen ich mich als Person beschäftige. Ein solches Thema ist Führung.Ein Thema zudem jeder  Berührungspunkte hat. Sei es Wir werden oder wurden geführt oder Wir führen andere Menschen. Dabei gibt es sicherlich 1001 Führungsstil und unterschiedlichste Antworten auf die Frage, „Wie führe ich richtig“. Mit meinen Zeilen hier erhebe ich nicht den Anspruch, die darauf absolute Antwort zugeben, vielmehr beschreibe ich, meine persönlichen Beobachtungen. Zusätzlich trage ich spannende Aspekte zusammen,  vor allem aktuelle aus der Wissenschaft, die auch neue oder bekannte Ansätze beschreiben. Bei meiner persönlichen Betrachtung von Führung ist es mir besonders wichtig, das der Mensch dabei im Mittelpunkt steht. Meine Beobachtung aus den letzten Jahrzehnten brint mich zu der Aussage, dass dieer Aspekt bisher zu kurz kommt und zu wenig gelebt wird. Da wird in Führungssitzungen über „Humanpopulationen“ gesprochen, ein Begriff, den ich eher der Biologie zuordne. Wikipedia sagt über „Population (Biologie)“: „Eine Population ist eine Gruppe von Individuen der geleichen Art, die aufgrund ihrer Entstehungsprozesse miteinander verbunden sind, eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden und zur gleichen Zeit in einem einheitlichen Areal zu finden sind.“ Des weiteren werden über Mitarbeiterbestände Gauss Verteilung gelegt, mit dem Ziel die „Tail Risk“ also die „Bestände“ an den Beiden Enden, besonders schlecht und besonders gut,  zu managen. Das heisst im Klartext, die „Schlechten“ werden entlassen und die Guten werden besonders beobachtet, um sicher zu sein, dass Sie sich korrekt verhalten. Liebe Leser Sie merken schon, allein in dieser Formulierung, kommt das Wort „Mensch“ nicht einmal mehr vor.PErsonalabteilungen heissen zunehmend Human Ressources (HR) was übersetzt so viel heisst wie „personelle Ressourcen“ als Personal Bestand. Auch...
Unabhängigkeit

Unabhängigkeit

Unabhängigkeit ist ein Begriff, der viel genutzt wird und oft zu lesen ist. Doch was heisst das überhaupt und wie zeigt sich diese? Nun in meinem Kontext der Finanzwelt ist mit unabhängig gemeint, dass Sie als Kunden eine Empfehlung bekommen, ohne dass derjenige, der diese Empfehlung gegeben hat, dafür etwas erhält. Ganz konkret: es empfiehlt Ihnen Jemand arbeiten sie mit der Bank XY zusammen, weil die haben einen kompetenten und  serviceorientierten Berater. Wenn dann die Bank, für diese Empfehlung eine „Finders Fee“ zahlt (was diese gerne tun) und der Empfehlende diese auch annimmt, dann ist es NICHT unabhängig. Denn hier besteht ein Interessenkonflikt. Der für alle Beteiligten uncomod ist. Der Kunde muss sich fragen, habe ich die Bank wirklich nur empfohlen bekommen, weil sie so gut ist? oder zahlt diese Bank mehr als eine andere Bank? Die Bank fragt sich, hoffentlich verdienen wir an dem neuen Kunden möglichst schnell möglichst viel, damit wir die Finders Free refinanziert haben. Der Empfehlende fragt sich vielleicht, hoffentlich fühlt sich mein Kunde dort gut aufgehoben. Das sind meiner Meinung nach keine optimalen Voraussetzungen für eine nachhaltig lange Geschäftsbeziehung. Wenn ich von Unabhängigkeit rede, dann meine ich echte Unabhängigkeit. Sprich in meinem Businessmodel werde ich ausschliesslich von meinem Kunden bezahlt. Ich habe es selbst einmal anders erlebt. In der damaligen Situation wurde ich von einem Anwalt vertreten, dem ich viel Geld dafür bezahlt habe. Die Gegenpartei war eine grosse Institution und ich fand mich wieder bei David gegen Goliath. Was machte mein Goliath? er ging auf meinen Anwalt zu, stellte ihm in Aussicht zukünftig Mandate von ihm zu erhalten….. Für mich bedeutete dass, mein...
Volumen versus Ertrag

Volumen versus Ertrag

When the incentives offered prioritize growth over stability, we successfully build large, unstable organizations. (Simon Sinek,www.startwithwhy.com) Was frei übersetzt heisst: wenn angebotene Inzentivs den Anreiz für Wachstum über Nachhaltigkeit stellen, dann bilden wir erfolgreich grosse und instabile Organisationen. Genau diese Situation wurde jahrelang in vielen Banken gelebt und wird auch heute noch gross geschrieben. Vielleicht fragen Sie sich, was das bedeutet und wie sich das zeigt. Die Intensivierung von Wachstum zeigt sich zum Beispiel beim Relationship Manager, denn seine Zielvereinbarungen enthalten Angaben zum Wachstum. Das bedeutet für ihn, wenn er sein Wachstum nicht erreicht, bekommt er weniger Bonus, als weniger Einkommen. Das soll den Relationship Manager dazu animieren seine Anstrengungen darauf auszurichten, mehr Einalgen für die Bank zu gewinnen, die dann ertragreich verwaltet werden können. Dabei stehen die Banken mit ihrer Definition von Zielen immer im Spannungsfeld mehr Einlagen oder mehr Ertrag. Es offensichtlich, dass es einen Zusammenhang zwischen Einlagevolumen und Ertrag gibt. Je nach Manager schwanken die Banken hin und her welches gerade wichtiger ist.   Wenn Simon Sinek nun die These aufstellt, dass die Konzentration auf Wachstum, also das Fokussieren auf neue Einlagen, zwar grosse aber instabile Organisationen hervorbringt, dann bedeutet das auf die Banken und ihr Kunden bezogen Folgendes: Ein Relationship Manager, der ambitionierte Wachstumsziele erhalten hat, was in der Regel der Fall ist, wird dieser seine Tätigkeiten auf die priorisieren, die ihm am meisten neue Einlagen versprechen. Das heisst, er wird sich darauf konzentrieren neue potentielle Kunden zu treffen und er freut sich, wenn er attraktive Angebote in Neugeld offerieren kann. Das zeigen zahlreiche „Lockangebote“, die Banken erstellen, um mit höheren Zinsen für eine bestimmte...